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Warum so viele vor KI und Automatisierung zurückschrecken
Vielleicht hast du es auch schon gespürt: Dieses unangenehme Ziehen im Bauch, wenn wieder jemand euphorisch über Künstliche Intelligenz, smarte Prozesse oder automatisierte Systeme spricht. Sätze wie „Das wird bald alles übernehmen!“ oder „Wenn du da nicht mitgehst, bist du raus!“ sorgen nicht nur für Neugier, sondern oft auch für Angst – verständlich.
Ich erinnere mich gut, wie ich vor ein paar Jahren bei der ersten Demo einer KI-Anwendung in einem mittelständischen Unternehmen saß. Die Augen der Unternehmer verrieten Faszination – aber auch blanken Schrecken. „Was passiert, wenn meine Mitarbeiter das Ding einsetzen? Und wann ersetzt es mich?“ Diese Fragen kamen schneller als die beeindruckendsten Features der Software.
Mythen über Künstliche Intelligenz und Automatisierung
Viele Mythen halten sich hartnäckig, besonders bei denen, die wenig Zeit oder Ressourcen haben, sich mit der Technologie tiefer auseinanderzusetzen. Hier sind die häufigsten Irrtümer – und die Realität dahinter:
Mythos 1: KI ersetzt alle Jobs
Fakt ist: Ja, gewisse Aufgaben werden automatisiert – aber das betrifft in erster Linie repetitive, regelbasierte Tätigkeiten. Genau die Dinge, die dich und dein Team unnötig aufhalten, wie E-Mails sortieren oder Daten bereinigen. KI ist kein Jobfresser, sondern ein Werkzeug, das Raum schafft – für strategisches Denken, Kreativität und echte Führung.
Mythos 2: Nur große Unternehmen profitieren
Schau dir Tools wie ChatGPT, Notion AI oder Zapier an. Die Einstiegshürden sind niedrig, die Preise oft sogar kostenlos – und der Nutzen? Exponentiell. Gerade kleine und mittlere Unternehmen können mit gezieltem KI-Einsatz massiv Zeit und Geld sparen. Es geht nicht um Millioneninvestitionen, sondern um den richtigen Einsatz im Alltag.
Mythos 3: KI ist nur Technik, nichts für Menschenfreunde
Automatisierung wird oft mit Kälte verbunden. Aber genau das Gegenteil kann der Fall sein. Wenn du Prozesse schlanker machst und KI Aufgaben übernimmt, die Menschen unterfordern, kannst du dein Team mit erfüllenderen Aufgaben betrauen. Mehr Menschsein durch weniger stupide Jobs – das ist kein Widerspruch, sondern eine Führungsentscheidung.
Die wahren Chancen hinter der Angst
Die Angst vor KI ist oft eine Angst vor Kontrollverlust. Was passiert, wenn ich es nicht verstehe? Wenn die Technology schneller denkt als ich?
Aber hier kommt die gute Nachricht: KI muss kein schwarzes Loch sein, in das du blind vertraust. Denkst du strategisch und setzt sie gezielt ein, wird daraus ein Kompass für Klarheit und Fortschritt.
Ich habe z.B. bei einem befreundeten Gründer erlebt, wie er mit AI-basierter Texterstellung nicht nur seine Sichtbarkeit im Netz erhöht hat, sondern plötzlich auch wieder mehr Freiraum für tiefgehende Gespräche mit dem Team hatte. Win-win auf hohem Niveau.
Was du konkret tun kannst, um KI und Automatisierung im Unternehmen sinnvoll einzusetzen
1. Identifiziere manuelle Bremsklötze
Mach einen Rundgang durch dein Tagesgeschäft. Welche Aufgaben kehren täglich wieder und kosten Zeit, obwohl sie keinen kreativen oder strategischen Mehrwert liefern? Häufige Beispiele: Angebotsmails, Rechnungsstellung, Dokumentation von Meetings.
Erstelle eine Liste und hinterfrage: Muss das wirklich manuell laufen?
2. Starte mit Micro-Automationen
Du musst kein Digital-Genie sein, um loszulegen. Tools wie Zapier oder Make ermöglichen dir, kleine Prozesse zu automatisieren – z.B. Daten aus deinem CRM automatisch in eine Rechnung zu übertragen. Das spart nicht nur Zeit, sondern reduziert auch Fehler.
Beginne mit einem klar umrissenen Use Case und erweitere dann Schritt für Schritt.
3. Integriere KI in bestehende Tools
Ob Microsoft 365, Google Workspace oder Notion – viele bekannte Tools haben inzwischen leistungsstarke KI-Funktionen integriert. Du nutzt bereits das Ökosystem, also mach dich vertraut mit den neuen Möglichkeiten der Tools, die du eh schon jeden Tag verwendest.
Beispiel: Nutze Notion AI zum Vorstrukturieren deiner Meeting-Protokolle oder für schnelle Content-Ideen.
4. Schaffe eine Lernkultur
Die Einführung von KI ist keine One-Man-Show. Es geht darum, dein Team mitzunehmen. Teile Erfolgsbeispiele, führe kleine Tests durch und lade zur Diskussion ein. Wer KI als Unterstützer versteht, wird neugierig statt ängstlich.
Organisiere z.B. ein internes KI-Lunch-Update, in dem ein Kollege ein getestetes Tool vorstellt. So wird KI zur Team-Allianz statt zur Blackbox.
5. Mache strategische Weiterbildung zur Chefsache
Nicht delegieren, nicht auslagern. Wer führen will, muss das Neue verstehen – und das fängt bei dir an. Du musst kein Experte werden, aber das Grundverständnis über die Funktionsweise, Risiken und Chancen gehört auf die To-do-Liste deiner strategischen Stunden.
Plane z.B. zweimal im Monat 90 Minuten für deinen "KI-Upskill-Slot" ein. Damit bleibst du auch in der Diskussion auf Augenhöhe.
Was du NICHT tun solltest
1. Blind jedem Hype folgen
Nicht jedes neue Tool oder jede neue App ist nützlich für dich. Hinterfrage: Welches Problem löst das Ding wirklich – und zahlt das auf meine Ziele ein?
2. Angst als Entscheidungskriterium nutzen
Wenn du merkst, dass Widerstände aufkommen, reflektiere: Beruht mein Zögern auf Fakten oder auf einem diffusen Gefühl? Nutze Austausch mit anderen Führungskräften, um deine Perspektive zu erweitern. Fakten entkräften das diffuse Nebelbild.
3. Technik isoliert betrachten
KI darf kein IT-Thema allein sein. Es ist ein strategisches Führungsinstrument. Verbinde also Technik stets mit Kultur, Prozessen und deinen Unternehmenswerten.
Fazit: Angst ernst nehmen – aber dich nicht von ihr bremsen lassen
Die Angst vor KI und Automatisierung ist kein Zeichen von Schwäche. Sie zeigt nur, dass du dir der Tragweite bewusst bist. Und das ist sogar gut.
Wichtig ist, dass du vom Reagieren ins Gestalten kommst. Die Tools sind da, die Chancen sind riesig – und du bist genau der oder die Richtige, um dein Unternehmen zukunftsfit zu machen. Mit klarem Verstand, offenem Herz und einem praktischen Plan.
Denn genau das zeichnet starke Führung heute aus: Unsicherheiten anerkennen, aber sich trotzdem mutig voranbewegen. KI ersetzt keine Leader – aber sie verstärkt jene, die bereit sind, Verantwortung weiterzudenken.
Also: Warum nicht heute mal neugierig statt skeptisch durch dein Unternehmen gehen? Wer weiß, welche Automatisierungsperlen du entdeckst.
Jonah Jeschkeit
Business Consultant
Ich schreibe in meinem Blog über meinen Alltag, Insights und Erfahrungen aus der Zusammenarbeit mit meinen Kunden.